Nach 8 Jahren als 1. Vorsitzender des Gemischten Chores Speele hat Erich Husemann sein Amt an Regina Wedemeyer abgegeben. Er wird den Chor weiterhin als Chorleiter mit viel Herzlichkeit und Humor leiten und lenken, worüber wir uns als Chor wirklich sehr freuen.
Seine
Frau Christine Husemann gibt den Posten der Schriftführerin an Joachim
Eckhardt weiter. Als bekannte Gesichter im Vorstand bleiben unverändert
Angela Hämmerich-Schill als 2. Vorstand und Volker Schill als
Kassenwart.
Ein großes Dankeschön vom Chor gab es an Familie Husemann, die so Vieles oft nebenbei und als Selbstverständlichkeit getan und organisiert hat.
Mit dem traditionellen Abendessen, wiedermal von 2 Mitgliedern eigenhändig vorbereitet, fand der Abend der Jahreshauptversammlung einen fröhlichen Ausklang.
Riesen Applaus für die Fuldataler Theatergruppe„Kulissenschieber“.
Zum vierten
Mal waren die Kulissenschieber zu Gast in Speele. Seit 2012 tritt die Gruppe immer wieder in der
Sporthalle auf. Diesmal verzückten die Laienschauspieler mit dem Stück „
Theater macht Freude“ von Claudia Gysel und „Julia und der Sepp auf der Gämsealm“
von Peter Leppin. Um die hundert Gäste aus Speele und Umgebung erfreuten sich
über die professionelle Vorführung. Eingeladen hatte der Kultur- und
Heimatverein zu einem bunten Theaternachmittag. Für das leibliche Wohl wurde
mit Kaffee, Kuchen und gegrillter Bratwurst gesorgt.
am 18. Oktober, vor 75 Jahren, wurde das Dorf Speele fast zur Hälfte durch die Bombardierungen der alleierten Flugzeuge beschädigt oder zerstört.
Als am letzten
Freitag um 11:04 Uhr und um 11:18 Uhr kurz Sirenenalarm ausgelöst wurde, haben bei
vielen Überlebenden dieser Zeit die Herzen unruhig geschlagen, so der Speeler
Ortsbürgermeister Fred Kaduhr. Es fühlte sich an, als wäre es erst gestern
gewesen.
Um 17:30 Uhr
wurde auf dem Friedhof vom Ortsrat und der Freiwilligen Feuerwehr ein Kranz am
Ehrenmal niedergelegt. Um 18:00 Uhr fand ein Gedenkgottesdienst in der
Friedenskirche statt. Parallel mit dem Glockengeläut lief eine Präsentation mit
Flugzeugen der alleierten Luftstreitkräfte und dem Abwurf von Bomben auf deutsche
Städte. Im Übergang hierzu wurden die zerstörten Häuser in Speele gezeigt. Diese
fünf Minuten vor Beginn des Gottesdienstes versetzten die Besucher in die Zeit
von 1944 zurück. Dieser Gedenkgottesdienst war sehr emotional. Die Gestaltung wurde vom Ortsrat, Gem.Chor, KHV, Freiwillige Feuerwehr und der Kirche übernommen.
Vorgetragene Berichte von mittlerweile verstorbenen Zeitzeugen machten deutlich,
welch ein Schicksalstag dies in der Speeler Geschichte war. Dieser Tag brachte
Leid, Elend, Ernüchterung und Verzweiflung. Die Zeitzeugin Gertrud Gerling
wurde zitiert in ihrer Darstellung zum Schluss „doch heute wird wieder und
wieder kaltblütig und überheblich mit dem Krieg gespielt. Manchmal ist es fast
zum wahnsinnig werden.
In der anschließenden Ausstellung in der
Dorfgemeinschaftsanlage wurde noch viel aus diesen Tagen berichtet und ins
Heimatarchiv übertragen. Die Bilder der zerstörten Häuser von einst konnten mit
der jetzigen Zeit verglichen werden.
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