
1969 endete der Ausbau der Straße Fuldablick innerorts in Speele. Das letzte Teilstück blieb seitdem als Schotterweg unvollendet. Erst jetzt fand der Ausbau nach 56 Jahren statt. Am 11.11.2025 begannen die Vorarbeiten. Innerhalb eines Monats waren alle Arbeiten abgeschlossen. Nun könnten sich die Anwohner freuen und zu Weihnachten trockenen Fußes zu ihren Grundstücken gelangen, sagte Ortsbürgermeister Fred Kaduhr.
Die regionale Firma Riede übernahm den Ausbau, so Kaduhr, der auch Gemeinderats- und Kreistagsmitglied ist. Er sagte, dass es das Ziel gewesen sei in enger Abstimmung mit den Anwohnern den Ausbau durchzuführen. Die Gemeinde stehe in der Sicherungspflicht für die Straße. Wegen der Hanglage musste eine neue Mauer angelegt werden. In diesem Zuge seien die Versorgungsleitungen teilweise neu verlegt oder ausgebessert worden. So sei sichergestellt, dass in Zukunft nicht mehr nachgearbeitet werden müsse.

Kaduhr erläuterte, dass im März zum Straßenausbau eine Versammlung mit den Anliegern stattgefunden habe. Man habe sich geeinigt einen bezahlbaren Straßenausbau zu ermöglichen. Die Kosten würden nach der Ausbaukostensatzung der Gemeinde Staufenberg entsprechend berechnet. Da es ein Erstausbau ist, würden auf die Anlieger 90 Prozent der Kosten anfallen. Die Besonderheit hier seien die unterschiedlichen Voraussetzungen für die Straßenanlieger. Ein Teil habe seinen Zugang von der Straße. Die anderen dagegen könnten ihn nicht nutzen, denn sie grenzten mit dem hinteren Gartengrundstück daran. Trotzdem müssten sie den gleichen Anteil der Kosten tragen. Diese Dinge seien aber durch die Gesetzgebung der Gemeindeverordnung geregelt. Hier war schon lange zuvor bekannt, dass die Straße ausgebaut werden solle. Nach dem Straßenausbaukataster der Gemeinde gebe es eine Reihenfolge mit Prioritäten, nach dem der Fuldablick an der Reihe gewesen sei, erklärte Kaduhr. Danach werden weitere Straßenerneuerungen folgen.


